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Gesundheitsnews



Mensch sitzt und isst
Mensch sitzt und isst


Ein Ratgeber für mehr Bewegung, Gesundheit, Lebensfreude

Die meisten Deutschen bewegen sich zu wenig und essen sich krank. Ein neuer Ratgeber klärt nicht nur über die Folgen von einem ungesunden Lebensstil auf. Er zeigt auch neue Wege zu mehr Bewegung, Gesundheit und Lebensfreude.

Wer hätte das gedacht. Der Durchschnitts-Deutsche kommt auf die stolze Summe von fast 12 Stunden Sitzen pro Tag. Bei einem zu erwartenden Alter von etwa 80 Jahren kommen die meisten Deutschen in ihrem Leben so auf etwa 350.000 Stunden Sitzen.
Bei genauerer Betrachtung darf das eigentlich nicht verwundern. Denn heute erledigen wir fast nichts mehr „im Vorübergehen“. Im Gegenteil. Die Deutschen sind zu wahren Sitztätern mutiert. Sie sitzen am Frühstückstisch, auf dem Weg zur Arbeit und zurück, hocken im Auto, in der Bahn oder drängeln sich um die Plätze im Bus. Anschließend sitzt jeder Deutsche durchschnittlich gut sieben Stunden auf der Arbeit, um es sich nach Feierabend dann am Esstisch bequem zu machen oder sich mit einem kalorienreichen Abendessen zu belohnen. Auch sitzend lässt er meist den Tag gemütlich ausklingen, mit einem kleinen Snack im Sessel vor dem Fernseher.

Sitzen ist das neue Rauchen, ungesunde Ernährung eine Zeitbombe. Darin sind sich Mediziner und Ernährungsexperten einig. Die Folgen dieses ungesunden Lebensstils sind aber nicht nur auf körperliche Leiden beschränkt. Hierzu zählen vor allem lebensbedrohliche Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Herz‐Kreislauf‐Erkrankungen, Diabetes und Erkrankungen des Bewegungsapparats. Auch psychische Leiden wie Angststörungen, Burnout und Depressionen nehmen in sitzenden Wohlstandsgesellschaften dramatisch zu.

Ärzte, Ernährungsberater und Gesundheitsexperten warnen seit vielen Jahren. Vergeblich. Ein Entkommen aus dieser tödlichen Spirale scheint kaum möglich. Denn ein Medikament gegen die Folgen von mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung wird es nie geben.
„Für unseren Lebensstil sind allein wir selbst verantwortlich“, weiß auch Ralph Kähne aus eigener Erfahrung. In seinem neuen Buch „Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch sitzt und isst“ warnt der ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsberater nicht nur eindringlich vor den Folgen des vielen Sitzens in Kombination mit ungesunder Ernährung. In seinem Plädoyer für mehr Bewegung, gesundes Essen und Lebensfreude redet er uns auch tüchtig ins Gewissen. So klar und deutlich, dass der Leser sich in vielen seiner Beschreibungen wiedererkennt. Er rüttelt auf, macht betroffen und spornt gleichzeitig an. Doch er beschränkt sich nicht nur darauf, einen Spiegel vorzuhalten. Er zeigt vor allem auf, was jede Einzelne selbst aktiv mit kleinen Verhaltensänderungen und Maßnahmen in Alltag, Beruf und Freizeit für die eigene Gesundheit tun kann.

Der Ratgeber ist im Verlag BoD (www.abvierzig.de/Mensch-sitzt-und-isst) erschienen und ab sofort als Taschenbuch und E-Book erhältlich.

Weitere Informationen unter www.abvierzig.de.


Vorausschauend handeln – Augenlicht schützen
Vorausschauend handeln – Augenlicht schützen


Welche Früherkennungsuntersuchungen empfehlen Augenärzte?

Düsseldorf 24.01.2018 – Für die meisten Menschen ist das Sehen der wichtigste unserer Sinne. Zugleich nehmen sie das Sehen als selbstverständlich hin und schenken der Gesundheit ihrer Augen kaum Aufmerksamkeit. Viele Augenkrankheiten beginnen jedoch schleichend und ohne Symptome. Dabei sind die Chancen, sie erfolgreich zu behandeln, umso besser, je früher sie erkannt werden. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) rät daher zu Früherkennungsuntersuchungen.

Amblyopievorsorge: Damit sich das Sehvermögen bei Kindern optimal entwickeln kann sollten alle Kinder spätestens um den dritten Geburtstag herum einmal augenärztlich untersucht werden, um eine Fehlsichtigkeit oder Schielen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Wenn in der Familie bereits Sehfehler bekannt sind, das Kind deutlich schielt oder bei Frühgeborenen ist eine Untersuchung bereits im Alter von sechs Monaten zu empfehlen. Bleiben ein Sehfehler oder auch ein schwaches Schielen unentdeckt, besteht die Gefahr, dass ein Auge nicht die volle Sehkraft erreichen kann, weil der Seheindruck im Gehirn nicht korrekt verarbeitet wird. Diese Sehschwäche (Amblyopie) ist bei Kindern gut behandelbar, je älter die Betroffenen sind, desto geringer sind die Erfolgsaussichten. „Bei den Einschulungsuntersuchungen durch die Gesundheitsämter weisen sechs Prozent der Kinder, die vor dem dritten Geburtstag nicht augenärztlich untersucht wurden, eine einseitige Sehschwäche auf“, merkt Dr. Ludger Wollring, Pressesprecher des BVA an.

Früherkennung des Glaukoms (Grüner Star): Der Grüne Star ist eine tückische Krankheit, bei der nach und nach die Fasern des Sehnervs absterben. Dadurch entstehen, vom Rand her beginnend, Ausfälle im Gesichtsfeld. Betroffene verspüren keine Schmerzen und bemerken selbst in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit keine Symptome, da das andere Auge die Defizite ausgleicht und wegen des „fill-in“-Phänomens: Blinde Flecken werden nicht als „schwarze Löcher“ wahrgenommen, sondern das Gehirn erstellt ein möglichst homogenes Bild aufgrund der vorhandenen Sehinformationen. Erst wenn der größte Teil des Sehnervs unwiederbringlich zerstört ist, werden die entstehenden blinden Flecken im Gesichtsfeld bemerkt. Rechtzeitig erkannt, lässt sich das Glaukom mit Augentropfen, Lasereingriffen oder Operationen gut behandeln. Deshalb sind ab dem 40. Lebensjahr regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen ratsam. Dabei wird der Sehnervenkopf am Augenhintergrund auf Auffälligkeiten untersucht und der Augeninnendruck wird gemessen. Er ist neben dem Alter ein wichtiger Risikofaktor. Menschen mit dunkler Hautfarbe wird die Untersuchung bereits ab dem 30. Lebensjahr empfohlen. Auch Menschen, deren Verwandte 1. Grades unter einem Glaukom leiden, sollten sich schon in jüngeren Jahren regelmäßig untersuchen lassen.

Untersuchung der Netzhaut bei Kurzsichtigkeit: Kurzsichtige Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Netzhautablösungen. Deshalb sollten Patienten mit einer Kurzsichtigkeit ab -3 Dioptrien ihre Netzhaut jährlich untersuchen lassen. Für diese Untersuchung wird die Pupille mit Augentropfen erweitert. Danach kann man für einige Stunden nicht scharf sehen, so dass nach der Untersuchung Autofahren zunächst nicht möglich ist.

Früherkennung der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD): Bei der AMD sterben nach und nach die lichtempfindlichen Zellen in der Netzhautmitte ab. In einigen Fällen wachsen zudem krankhafte Gefäße im Bereich der Netzhautmitte, aus denen Feuchtigkeit austritt, was den Krankheitsprozess erheblich beschleunigt. Diese feuchte Form der AMD lässt sich mit Medikamentengaben ins Augeninnere behandeln – je früher die Krankheit erkannt wird, umso besser sind die Erfolgsaussichten. Deshalb empfiehlt der BVA allen Menschen ab dem Alter von 60 Jahren regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen, bei denen nach Anzeichen für eine AMD gesucht wird.

Augenarzt-Check für Verkehrsteilnehmer: Im Straßenverkehr sind wir besonders auf die Leistungsfähigkeit unserer Augen angewiesen. Dabei spielt nicht nur die zentrale Sehschärfe eine Rolle. Sehen bei schlechten Lichtverhältnissen ist ebenso wichtig wie ein intaktes Gesichtsfeld. Diese und weitere Aspekte werden bei einem Augenarzt-Check für Verkehrsteilnehmer berücksichtigt, der Menschen ab dem 40. Lebensjahr empfohlen wird.

„Die moderne Augenheilkunde in Deutschland spiegelt mit ihren fortschrittlichen Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten in vorbildlicher Weise den aktuellen Stand der Forschung und ermöglicht damit den Patientinnen und Patienten – mehr als je zuvor – ihr Sehvermögen bis ins hohe Alter zu erhalten“, erklärt Dr. Wollring. „Diese sehr viele Menschen betreffende, bedeutende Verbesserung der Lebensqualität wird in großer Breite anerkannt und honoriert – auch dadurch, dass fast alle Versicherungen und selbst viele Krankenkassen, zum Teil mit Sonderverträgen, ihren Mitgliedern den Zugang zum großen Leistungsspektrum der Augenheilkunde ermöglichen.


Beeinflussen TV-Kochsendungen unser Hygieneverhalten?
Beeinflussen TV-Kochsendungen unser Hygieneverhalten?


Küchenhygiene im Scheinwerferlicht

Fernsehshows rund um das Thema Kochen sind beliebt. Sie vermitteln nicht nur Wissen und leckere Rezepte, sondern bieten zusätzlich einen hohen Unterhaltungswert. Ein Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigt jedoch, dass die Küchenhygiene im Fernsehen oft nur eine Nebenrolle spielt. Ziele, Ablauf und Ergebnisse des Projekts stellt das BfR heute auf dem BfR-Forum Küchenhygiene anlässlich der Internationalen Grünen Woche im CityCube Berlin vor. „Die Ergebnisse zeigen, dass wichtige Hygienemaßnahmen in Kochsendungen häufig zu kurz kommen: Im Schnitt wird alle 50 Sekunden ein Hygienefehler beobachtet“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Die gute Nachricht: Mit richtig demonstrierter Küchenhygiene können TV-Kochsendungen auch eine Vorbildfunktion übernehmen - indem sie Maßnahmen der Küchenhygiene fördern und so Lebensmittelinfektionen vorbeugen. „Wer sich beim Kochen immer wieder gründlich die Hände wäscht, beispielsweise nach dem Anfassen von Eiern, rohem Gemüse oder Fleisch, sowie Schneidebretter nach jedem Arbeitsschritt reinigt, kann sich und andere Personen vor lebensmittelbedingten Erkrankungen schützen“, erklärt Hensel.

Belastete Lebensmittel, verdreckte Küchenschwämme oder Keime an den Händen können die Freude am Essen verderben. Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 100.000 Erkrankungen gemeldet, die wahrscheinlich auf lebensmittelbedingte Infektionen mit Mikroorganismen wie Bakterien, Viren oder Parasiten zurückzuführen sind. Eigentlich selbstverständlich: Beim täglichen Arbeiten in der Küche sollte auf Sauberkeit und Hygiene geachtet werden. Umfragen zeigen jedoch, dass Verbraucherinnen und Verbraucher die gesundheitlichen Risiken von mangelnder Küchenhygiene häufig unterschätzen. Vor diesem Hintergrund hat das BfR sich in einem aktuellen Forschungsprojekt mit dem Einfluss von TV-Kochsendungen auf die heimische Küchenhygiene beschäftigt.

Im ersten Teil der Studie wurden 100 Folgen von Kochsendungen angeschaut und hinsichtlich der im Fernsehen sichtbaren Hygienepraxis analysiert. Die Auswahl war nicht repräsentativ und bildete damit nicht alle Kochsendungen im deutschen Fernsehen ab, sondern richtete sich auf zuschauerstarke Sendungen unterschiedlicher Formate. Im Schnitt wurde dabei alle 50 Sekunden ein Hygienefehler beobachtet. Zu den häufigsten Hygienemängeln gehörten beispielsweise, dass die schmutzigen Hände am Geschirrtuch abgewischt werden oder das Schneidebrett ohne Zwischenreinigung weiterverwendet wird. So können sich Krankheitserreger verbreiten und Keime von einem auf ein anderes Lebensmittel übertragen werden. Bei Lebensmitteln, die vor dem Verzehr nicht mehr erhitzt werden, ist eine gründliche Zwischenreinigung aus gesundheitlicher Sicht zu empfehlen.

Welchen Einfluss hat das im Fernsehen gezeigte Küchenhygieneverhalten auf Hobbyköche, die das Gericht selbst zubereiten? Um diese Frage zu beantworten, bereiteten Probandinnen und Probanden im zweiten Teil des Projekts in einer Versuchsküche einen Geflügelsalat mit selbst gemachter Mayonnaise gemäß einem Kochvideo zu. Das Kochvideo zeigte entweder einen Koch, der alle empfehlenswerten Hygienemaßnahmen sichtbar präsentierte, oder einen Koch, dessen Küchenhygiene Mängel hatte. Das Ergebnis: Personen, die das Kochvideo mit der vorbildlichen Küchenhygiene gesehen hatten, ergriffen beim Nachkochen häufiger die empfohlenen Hygienemaßnahmen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die in Kochsendungen präsentierte Küchenhygiene Einfluss auf das Hygieneverhalten von Zuschauerinnen und Zuschauern haben kann. TV-Kochsendungen können also eine Vorbildfunktion übernehmen, indem sie das Bewusstsein für Küchenhygiene schärfen, statt es zu vernachlässigen.