So erreichen Sie uns

Tel.: (0211) 37 53 42
Fax: (0211) 37 17 55
E-Mail: Praxisbruessow@gmx.de



Parkhäuser befinden sich in der Nähe der Praxis.

Sie können uns aber auch mit den folgenden Buslinien erreichen:

701: Haltestelle "Corneliusstr."
711 / 707 / 708: Haltestelle "Morsestr."

Sie erreichen uns auch über folgende Haltestellen:
Talstr., Kirchplatz, Herzogstr., Luisenstr.



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:


Öffnungszeiten
Mo - Di: 08:00 - 12:00 Uhr
16:00 - 18:00 Uhr
Mi: 08:00 - 12:00 Uhr
Do: 08:00 - 12:00 Uhr
16:00 - 18:00 Uhr
Fr: 08:00 - 12:00 Uhr


Gesundheitsnews



Vitamine: Was sind die Unterschiede zwischen wasserlöslichen und fettlöslichen?
Vitamine: Was sind die Unterschiede zwischen wasserlöslichen und fettlöslichen?


Vitamine: Was sind die Unterschiede zwischen wasserlöslichen und fettlöslichen?

Vitamine spielen eine bedeutende Rolle für den Stoffwechsel, so dienen sie unter anderem als „Katalysator“ und sind beim Zellaufbau beteiligt. Eine ausgewogene Vitaminbilanz ist daher wichtig. Besonders bei den wasserlöslichen Vitaminen muss darauf geachtet werden, dass man sie täglich zu sich nimmt, da der Körper sie nur in kleinsten Mengen speichern kann. Das heißt aber nicht, dass die fettlöslichen Vitamine weniger wichtig sind. Alle Vitamine werden gebraucht, da sie sich bei den biochemischen Prozessen gegenseitig unterstützen.

Der Körper benötigt 13 verschiedene Vitamine (von denen, die bislang bekannt sind). Die meisten sind nur unter ihren Abkürzungen bekannt: Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B12, Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K, Niacin, Pantothensäure, Biotin und Folsäure. Sie werden je nach ihrer Löslichkeit in wasserlösliche und fettlösliche Vitamine unterteilt.
Vitamine sind wichtige Nährstoffe, die dem Körper über die Nahrung zugeführt werden müssen, denn der Körper kann sie nicht selbst bilden. Eine Ausnahme hierbei ist das Vitamin D.

Das Sonnenvitamin Sonnenlicht regt die körpereigene Produktion von Vitamin D an. Damit hat der, auch als Sonnenvitamin bekannte, Nährstoff eine Sonderstellung unter allen Vitaminen. Und trotzdem genügt das Sonnenlicht meist nicht aus, um den Bedarf an Vitamin D zu decken, weshalb eine zusätzliche Aufnahme über die Nahrung empfohlen wird.

Tipps für den Alltag Die Unterscheidung der Vitamine in fettlösliche und wasserlösliche ist bedeutend, weil daraus abgeleitet werden kann, wie die Vitamine vom Körper optimal verwertet werden können. Fettlösliche Vitamine sollten daher immer mit Fett gemeinsam verzehrt werden. Die Möhre ohne einen Spritzer Öl oder Butter liefert zwar Beta-Carotin, aber zu Vitamin A kann es nicht umgebaut werden. Dafür werden fettlösliche Vitamine bei richtiger Einnahme länger im Körper gespeichert. Wasserlösliche Vitamine hingegen müssen immer wieder neu aufgenommen werden, da sie schnell wieder ausgeschieden werden.

Vitaminmangel Vitaminmangel sollte in jedem Fall vermieden werden, denn er kann die Entstehung bestimmter Krankheiten begünstigen. Viele Vitamine sind für den Energie- und Eiweißstoffwechsel notwendig, ein Mangel würde zudem das Immunsystem schwächen.
Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist ein Mangel jedoch kaum zu befürchten, es sei denn, der Bedarf ist erhöht. Dies ist in besonderen Lebenssituationen wie zum Beispiel einer Schwangerschaft, bei bestimmten Krankheiten, bei Leistungssportlern oder bei Kindern der Fall: "Vitaminbedarf auf einen Blick" aok-erleben.de/immer-volle-akkus-dein-vitaminbedarf-auf-einen-blick/?cid=aokdehe_aokhe_opr_197

Die Experten der AOK Hessen geben dir bei Interesse gerne weitere Tipps rund um gesunde Ernährung: hessen.aok.de/inhalt/forum-ernaehrung-gesund-essen-und-trinken/?cid=aokdehe_aokhe_opr_197


Diesel-Fahrverbot: Herzpatienten besser schützen
Diesel-Fahrverbot: Herzpatienten besser schützen


Luftverschmutzung kann Entstehung von Infarkten beschleunigen / Herzstiftung vermisst Anstrengungen von Politik und Industrie

(Frankfurt a. M., 8. August 2017) Mit großer Sorge verfolgt die Deutsche Herzstiftung die jüngsten Ereignisse um Abgasmanipulationen in der Automobilbranche. „Diese Ereignisse sind äußerst beunruhigend. Sie führen vor Augen, wie weit entfernt Deutschland von einer dringlich notwendigen Verbesserung der Luftqualität durch den überfälligen Einsatz sauberer Alternativen zu Benzin und Diesel für den Gesundheitsschutz von vielen Millionen Menschen ist, darunter Kinder, chronisch Kranke, Schwangere und ältere Menschen“, warnt Prof. Dr. med. Thomas Münzel vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Direktor der Klinik für Kardiologie I der Universitätsmedizin Mainz. „Nur durch eine rasche Verringerung der gesundheitsgefährdenden Luftverschmutzung insbesondere durch PKW- und LKW-Abgase mit ihren giftigen Stickoxiden, Feinstaub, Schwefeloxiden, Kohlenmonoxid und Schwermetallen können wir die Bevölkerung vor einer Gesundheitsgefährdung schützen.“ Für den Kardiologen ist das jüngste Gerichtsurteil in Stuttgart für ein Diesel-Fahrverbot in der Landeshauptstadt in medizinischer Hinsicht „ein folgerichtiger Auftakt für mögliche weitere Diesel-Fahrverbote in anderen belasteten Regionen.“
Luftverschmutzung ist nicht nur für die Entstehung und Verschlechterung von Atemwegserkrankungen verantwortlich, sondern stellt ein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar (Infos kostenfrei unter www.herzstiftung.de/stress.html). Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) kann auch ein nur kurzfristiger Kontakt mit stark verschmutzter Luft die Gefährdung für das Herz erhöhen. „Abgase des Straßenverkehrs, insbesondere von Dieseltreibstoff, können die Blutplättchen von KHK-Patienten aktivieren und so deren Neigung erhöhen zu verklumpen. Die Pumpfunktion des Herzens verschlechtert sich nachweislich, der Blutdruck steigt und der Prozess der Arteriosklerose wird deutlich gesteigert. Das befördert die Entstehung eines Herzinfarkts“, betont Prof. Münzel. Kommt es zu kurzfristigen Ausbrüchen einer Luftverschmutzung mit deutlichem Anstieg der gasförmigen und Partikelbestandteile, erhöht sich bei Herzschwächepatienten das Risiko zu sterben oder zumindest einen Krankenhausaufenthalt notwendig zu machen.

Anhaltende Luftverschmutzung: Warum beschleunigt sie Entstehung von Infarkten Mit der Atmungsluft gelangen gasförmige Stoffe und kleine Partikel über die Atemwege (Bronchien) bis in die Lungenbläschen (Alveolen). Diese Fremdgase und Fremdstoffe führen in den unteren Atemwegen wegen der Aktivierung der dort ansässigen Fresszellen (Phagozyten) zu einer Entzündungsreaktion. Neuere Untersuchungen belegen, dass Feinstaub, insbesondere der Ultrafeinstaub (die Partikelgröße ist kleiner als 100 Nanometer = Größe eines Virus) nach Inhalation sofort in die Blutbahn übergeht und von dort in die Gefäßwand. Dadurch werden chronische Entzündungen ausgelöst und damit auch der Prozess der Arteriosklerose begünstigt bzw. beschleunigt.
Dadurch kommt es bei Menschen, die chronisch der Luftverschmutzung ausgesetzt sind, zum vorzeitigen Ausbruch der wichtigsten Erkrankungen in diesen Gefäßregionen: Herzinfarkt und Schlaganfall und zu einem deutlichen Mehr an Herzschwäche. Insbesondere ältere Patienten mit Herz- und Lungenerkrankungen sollten sich deshalb bei hoher Luftverschmutzung besonders wenig außerhalb des Hauses aufhalten.
Wer in einer Stadt mit viel Autoverkehr z. B. joggen gehen oder Rad fahren möchte, sollte nicht entlang intensiv befahrener Straßen laufen, sondern eher in Parks oder im Grüngürtel, wo man weniger verschmutzte Luft einatmet.

Die WHO hat in ihren „Air Quality Guidelines“ (Leitlinien für Luftqualität) folgende Grenzwerte für die Feinstaubbelastung im Jahresdurchschnitt gesetzt:

  • für Feinstaubpartikel PM10: 20 μg/m³
  • für Feinstaubpartikel PM2,5: 10 μg/m³
Mit diesen Vorgaben gehen die Regierungen sehr unterschiedlich um. Die EU ist – wie Experten im „European Heart Journal“ (2016) feststellten – „ein besonders schlechtes Beispiel“. Die EU hat die Grenzen doppelt so hoch gesetzt:
  • für Feinstaubpartikel PM10: 40 μg/m³
  • für Feinstaubpartikel PM2,5: 20 μg/m³
Wissenschaftler haben immer wieder verlangt, diese Grenzwerte nach unten zu korrigieren – ohne dass in Brüssel irgendetwas geschieht.
Siehe z. B. „European Heart Journal“ Newby D.E. et al. (2014) und Claeys M.J. et al. (2017).

Tipp: Im Ratgeber „Psychischer und sozialer Stress“ informieren Herzspezialisten und ein Psychokardiologe über verschiedene Formen von Stress (Arbeitsbelastung, Lärm, Luftverschmutzung), die schädigend auf das Herz-Kreislauf-System wirken können. Auch liefert der Band (32 S.) Tipps zum Umgang mit Stress. Anzufordern kostenfrei unter www.herzstiftung.de/stress.html, per E-Mail unter bestellung@herzstiftung.de oder telef. unter 069 955128400.

Infos zum Herzinfarkt:
www.herzstiftung.de/Anzeichen-Herzinfarkt.html


Plötzlich ist es dunkel
Plötzlich ist es dunkel


Retinaler Arterienverschluss – eine seltene, aber gravierende Krankheit

Düsseldorf 30.06.2017 Die Vorstellung ist erschreckend: Von einem Moment auf den anderen erblindet das Auge – ohne Vorwarnung und ohne Schmerzen. Der retinale Arterienverschluss (RAV) ist eine zwar seltene, aber gravierende Krankheit. Leider sind Augenärzte hier häufig noch machtlos. Wenn eine die Netzhaut versorgende Arterie verschlossen wird, tritt schon nach wenigen Stunden ein nicht wieder gut zu machender Schaden ein. Weshalb die Betroffenen so schnell wie möglich einen Augenarzt aufsuchen sollten, erläutert Prof. Dr. Nicolas Feltgen vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.

Von 10.000 Patienten in augenärztlicher Behandlung sind circa fünf bis zehn Menschen von einem RAV betroffen. Am häufigsten tritt er im Alter zwischen 65 und 70 Jahren auf. In den allermeisten Fällen ist – wie bei einem ischämischen Schlaganfall – eine Embolie die Ursache des Gefäßverschlusses. Nur in etwa fünf Prozent der Fälle ist eine Entzündung der Schläfenarterie Grund dafür.

Leider wissen nur wenige Menschen von dieser Krankheit und gehen sofort bei den ersten Anzeichen zum Augenarzt. Dabei besteht – wenn überhaupt – nur in den ersten Stunden nach dem Verschluss die Chance für eine erfolgreiche Behandlung. Eine etablierte Therapie für den RAV gibt es nicht. Den meisten Patienten müssen die Augenärzte mitteilen, dass sie den entstandenen Sehverlust nicht mehr rückgängig machen können. Es gibt lediglich eine geringe Hoffnung, dass in den ersten Tagen nach dem Ereignis eine gewisse spontane Besserung eintritt.
Möglicher Vorbote eines weiteren Schlaganfalls

Der RAV aufgrund einer Embolie kann aber Vorbote eines weiteren, möglicherweise noch gravierenderen Schlaganfalls sein. Deshalb ist eine gründliche und schnelle Diagnostik von größter Bedeutung. Es kann daher sinnvoll sein, dass der Patient für einige Tage stationär aufgenommen und gründlich untersucht wird – idealer Weise in einer spezialisierten Station wie einer Stroke Unit.

Wenn aber eine Entzündung der Schläfenarterie den Gefäßverschluss ausgelöst hat, sollte diese mit hoch dosiertem Kortison behandelt werden, denn ansonsten könnte innerhalb kurzer Zeit auch das zweite Auge erblinden.

Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), die Retinologische Gesellschaft (RG) und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) haben vor Kurzem das verfügbare Wissen über Diagnostik und Therapie des RAV in einer Leitlinie zusammengefasst. Denn auch wenn es außer in den ersten Stunden kaum Aussicht gibt, das Augenlicht der Patienten zu retten, ist es doch unabdingbar, dass sich Augenärzte für ihre Patienten einsetzen und ihnen als Lotsen durch die weiteren diagnostischen Maßnahmen beistehen. Die Leitlinie wurde veröffentlicht auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF):

www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/045-013l_S2e_Retinale_Arterienverschluesse_2017-01.pdf