So erreichen Sie uns

Tel.: (0211) 37 53 42
Fax: (0211) 37 17 55




Parkhäuser befinden sich in der Nähe der Praxis.

Sie können uns aber auch mit den folgenden Buslinien erreichen:

701: Haltestelle "Corneliusstr."
711 / 707 / 708: Haltestelle "Morsestr."

Sie erreichen uns auch über folgende Haltestellen:
Talstr., Kirchplatz, Herzogstr., Luisenstr.



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:
Captcha - nicht lesbar? Klicken Sie auf das Bild
Bitte die Zeichen des Bildes eintragen*

Öffnungszeiten
Mo: 07:45 - 12:00 Uhr
16:00 - 18:00 Uhr
Di: 07:45 - 12:00 Uhr
Mi: 07:45 - 12:00 Uhr
Do: 07:45 - 12:00 Uhr
16:00 - 18:00 Uhr
Fr: 07:45 - 12:00 Uhr

Gesundheitsnews



TÜV Rheinland: Verfallsdatum bei Sonnenschutzmitteln beachten
TÜV Rheinland: Verfallsdatum bei Sonnenschutzmitteln beachten


Hinweis „Dermatologisch getestet“ ist bedingt aussagekräftig / Sonnencreme in der Regel ein Jahr haltbar / Zusätzlicher Schutz für Kinder durch UV-Schutzkleidung

Auch wenn der Sommerurlaub dieses Jahr noch für viele Menschen in heimischen Gefilden stattfinden sollte: Die Sonne strahlt auch hierzulande stark. Eine zu hohe UV-Belastung kann Haut und Körper nachhaltig schädigen. Vor allem Menschen mit empfindlicher und heller Haut sowie Eltern kleiner Kinder sollten daher auf ausreichenden UV-Schutz achten – egal ob auf dem Balkon, im Garten, am See, am Meer oder in den Bergen. Zu Beginn des Sommers empfiehlt es sich, Sonnenmilch mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden. Hinweise auf der Tube wie „dermatologisch getestet“ sind hingegen nur bedingt aussagekräftig, da diese nichts über das Testergebnis aussagen. „Zu beachten sind qualitative Bewertungen wie ,dermatologisch gut‘ bzw. ,dermatologisch sehr gut getestet‘“, erklärt Dr. Greta Dau, Lebensmittelchemikerin bei TÜV Rheinland.
Pflegestoffe vermeiden

Zudem sollten Verbraucher auf das Verfallsdatum von angebrochener Sonnenmilch achten. Ist dies überschritten, lässt auch die Schutzwirkung der Creme stark nach, da sich darin enthaltene UV-Filter mit der Zeit zersetzen. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Tube nicht vermerkt, weist in der Regel ein Tiegel-Symbol mit Monatsanzahl – in der Regel sechs oder zwölf – darauf hin, wie lange die Creme haltbar ist. „Verbraucher sollten darauf achten, dass die Sonnenmilch keine Pflegestoffe wie Panthenol oder Aloe Vera enthält. Diese Stoffe unterdrücken die Hautrötung und können so, weil man sich vermeintlich länger sonnen kann, zu einem erheblichen Sonnenbrand führen“, betont die Expertin.
Trotz Creme: Zeit in der Sonne nicht ausreizen

Auch wenn der jeweilige Lichtschutzfaktor der Sonnencreme die Zeit in der Sonne deutlich verlängern kann, sollte man den maximalen Aufenthalt nicht ausreizen. Oftmals wird die Intensität der Sonneneinstrahlung falsch eingeschätzt oder schlicht zu wenig Sonnencreme aufgetragen. Regelmäßiges Nachcremen ist also Pflicht. Kleinkinder sollten zudem helle Kleidung und Kopfbedeckung mit entsprechendem UV-Schutz tragen.

22.06.2021 DGA | Quelle: TÜV Rheinland AG


Kopfschmerzen nach einer Corona-Impfung – Anzeichen für eine Thrombose?
Kopfschmerzen nach einer Corona-Impfung – Anzeichen für eine Thrombose?


Aktuelles Video

Sind starke Kopfschmerzen nach der Corona-Impfung Anzeichen für eine Thrombose? Diese Frage beschäftigt zurzeit viele Menschen in den Tagen nach ihrer Impfung. Antworten gibt Privatdozentin Dr. med. Stefanie Förderreuther, 1. Vizepräsidentin der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG e.V) in einem neuen Video für Patient:innen – veröffentlicht von der DMKG-Initiative »Attacke! Gemeinsam gegen Kopfschmerzen« (www.attacke-kopfschmerzen.de).

Im Video klärt die Kopfschmerzexpertin Fragen, die sie aus ihrer täglichen Praxis kennt:

  • Was ist eine normale Impfreaktion nach einer AstraZeneca-Impfung gegen COVID-19? (0:31)
  • Wann muss man an eine schwere Komplikation denken? (1:19)
  • Gibt es einen Kopfschmerz, der typisch ist für eine Sinusvenenthrombose? (1:58)
  • Wie kommt es zu Blutungen und Thrombosen? (2:44)
  • Wer hat als Patient:in ein besonderes Risiko? (4:13)
  • Wie wahrscheinlich sind schwerste Komplikationen gemessen an der Zahl der Geimpften? (4:46)

Antworten gemäß des offiziellen Sicherheitsberichtes des Paul-Ehrlich Institutes über den Zeitraum vom 27.12.2020 bis 30.04.2021. Mehr zum Thema für Ärzt:innen: Bayerisches Ärzteblatt.

Mit der Initiative »Attacke! Gemeinsam gegen Kopfschmerzen« verhilft die DMKG Kopfschmerzerkrankungen zu mehr Aufmerksamkeit. Im Fokus stehen Migräne, Medikamenteninduzierter Kopfschmerz, Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz. Jeder, der in der Versorgung von Kopfschmerzpatienten tätig ist, kann das Informationsangebot nutzen: www.attacke-kopfschmerzen.de.

Die Initiative wird finanziell unterstützt von den Unternehmen Allergan an AbbVie Company, Lilly Deutschland, Novartis Pharma und Teva. Alle fachlichen Inhalte wurden ausschließlich von Experten aus den Reihen der unabhängigen DMKG ehrenamtlich verfasst und sind nicht von Werbebotschaften beeinflusst.


Blutspenden können Leben retten
Blutspenden können Leben retten


Zum Weltblutspendetag am 14. Juni bietet die BZgA Zahlen, Fakten und Antworten auf Fragen rund um das Thema Blutspende

Rund 14.000 Blutspenden werden pro Tag in Deutschland benötigt: Immer wieder sind Menschen zum Überleben auf das Blut eines anderen angewiesen, sei es nach einem Verkehrsunfall, bei einer Operation oder bei der Behandlung einer schweren Krankheit. Knapp die Hälfte aller Deutschen hat schon einmal im Leben Blut oder Plasma gespendet. Mit ihrer Kampagne „Einfach Leben retten! Spende Blut!“ informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Thema, erklärt, warum Blut- und Plasmaspenden auch in Corona-Zeiten wichtig sind, und was Spenderinnen und Spender wissen sollten.

Zahlen & Fakten zum Thema Blut

Im Blutkreislauf eines Erwachsenen mit seinem riesigen Gefäßnetz von fast 100.000 Kilometern Gesamtlänge fließen etwa fünf bis sechs Liter Blut. Das Herz pumpt bei jedem Schlag rund 70 Milliliter Blut durch den Körper – pro Minute etwa fünf Liter. In 24 Stunden sind das rund 7.200 Liter Blut.

Blut kann nicht künstlich, sondern nur durch den Körper selbst hergestellt werden. Die Blutzellen werden vor allem im Knochenmark gebildet.

Als lebenswichtiges Transportmittel des menschlichen Körpers nimmt das Blut Stoffe an verschiedenen Stellen auf und bringt sie dorthin, wo sie benötigt werden:

  • Den Sauerstoff transportiert das Blut von der Lunge zu den Körperzellen und nimmt von dort aus Kohlenstoffdioxid wieder mit zurück zur Lunge.
  • Über die Nahrung aufgenommene Nährstoffe wie Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate transportiert das Blut vom Darmtrakt zu den Körperzellen.
  • Hormone und andere wichtige Botenstoffe verteilt das Blut im Körper und stellt auf diese Weise wichtige Informationsweiterleitungen sicher.
  • Spezialisierte Zellen im Blut wehren Krankheitserreger ab und sorgen für die Blutstillung von Wunden.
Warum gibt es unterschiedliche Blutgruppen?Die bekanntesten Blutgruppen-Systeme sind das AB0- und das Rhesus-System. Die verschiedenen Blutgruppen A, B, AB und 0 haben sich im Verlauf der Evolution herausgebildet. Als Grund werden heute evolutionäre Vorteile der einen oder anderen Blutgruppe vermutet, die sich durch Mutationen gebildet und dann weiter ausgebreitet hatten: So ist zum Beispiel in klassischen Malariagebieten die Blutgruppe 0 überproportional vertreten – Menschen mit dieser Blutgruppe erkranken weniger häufig an Malaria.Die Blutgruppen sind regional sehr unterschiedlich verteilt. In Deutschland kommen die Blutgruppen A und 0 am häufigsten vor. Seltener sind die Blutgruppen B und AB.Beim Rhesus-System gibt es Blut mit dem „Rhesusfaktor positiv (Rh+)“ und Blut mit dem „Rhesusfaktor negativ (Rh-)“. Ist jemand Rhesus-positiv, bedeutet das, dass das Rhesus-Antigen auf den roten Blutkörperchen vorhanden ist. Bei Rhesus-negativen Menschen fehlt das Antigen. Die meisten Menschen haben Rhesus-positives Blut.Warum sollte man seine Blutgruppe kennen?In Notfallsituationen ist es wichtig, die eigene Blutgruppe zu kennen – denn bei einer Bluttransfusion, die Leben retten kann, müssen Spender- und Empfängerblutgruppen übereinstimmen. Sonst kann es durch Verklumpung des Blutes zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Wenn man im Notfall Angaben zu seiner Blutgruppe machen kann (beispielsweise auch durch einen Blutspendepass), wird wertvolle Zeit gewonnen.Ablauf einer Blut- oder Plasmaspende:https://www.blutspenden.de/blut-und-plasmaspende/ablauf-einer-blut-und-plasmaspende
Fragen und Antworten zum Thema Blutspende

Wozu braucht man Blutspenden?

Bestandteile des Blutes werden zur Behandlung vieler Erkrankungen und zur Herstellung zahlreicher Medikamente eingesetzt. Beispiele: Das Eiweiß Albumin aus dem Blutplasma hilft Menschen mit schweren Verbrennungen oder Verletzungen. Konzentrate aus roten Blutkörperchen (Erythrozyten) helfen, hohe Blutverluste auszugleichen.

Auf was wird das Blut getestet?

Das Blut wird im Labor untersucht auf Hepatitis-A-, B- und C-Viren, das Humane Immundefizienzvirus (HIV), Antikörper gegen den Erreger der Syphilis und das Parvovirus B19 (verursacht Ringelröteln). Bei auffälligen Werten werden die SpenderInnen sofort benachrichtigt.

Wer darf Blut spenden?

Blut oder Plasma spenden darf, wer gesund und fit ist und kein erhöhtes Risiko für bestimmte Infektionskrankheiten hat. Die Blutgruppe spielt dabei keine Rolle.

Nach einer Impfung mit den zugelassenen SARS-CoV-2-Impfstoffen ist keine Spenderrückstellung erforderlich. Bei Wohlbefinden kann man am Folgetag der Impfung Blut spenden. https://www.blutspende.de/informationen-zum-coronavirus/

Wer Kontakt zu einer COVID-19-infizierten Person hatte, sollte erst vier Wochen danach wieder Blut spenden, COVID-19-Infizierte sollten acht Wochen damit warten. Weitere Ausschluss- und Rückstellungskriterien für eine Blutspende: https://www.blutspenden.de/blut-und-plasmaspende/rueckstellung-und-ausschluss/

Ab wann und bis zu welchem Alter darf man Blut spenden?

Laut der Hämotherapie-Richtlinie https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/MuE/Richtlinie_Haemotherapie_E_A_2019_Aenderungsversion.pdf sollten Erstspender mindestens 18 Jahre und maximal 60 Jahre alt sein. Bei Wiederholungsspendern beträgt das Mindestalter ebenfalls 18 Jahre und das Maximalalter 68 Jahre. Nach individueller ärztlicher Entscheidung sind aber auch Ausnahmen möglich.

Wie oft darf man Blut spenden?

Frauen dürfen höchstens vier Mal, Männer höchstens sechs Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Vollblutspenden müssen mindestens acht Wochen liegen. Die Abstände bei der Plasmaspende sind kürzer.

Wie oft darf man Plasma spenden?

Innerhalb von 12 Monaten kann man bis zu 60 Mal Plasma spenden. Zwischen zwei Plasmaspenden müssen jedoch mindestens zwei Kalendertage liegen. In der Regel hängt die Häufigkeit der Plasmaspenden einer Person von ihrer körpereigenen Regenerationsfähigkeit von Proteinen ab. Je besser diese ist, desto häufiger kann diese Person also auch Plasma spenden.

Ist eine Blut- oder Plasmaspende gut für die Gesundheit?

Menschen, die regelmäßig Blut spenden, haben im Vergleich zu solchen, die kein Blut spenden, ein geringeres Risiko, an einem Herzinfarkt zu erkranken. Außerdem deuten Studienergebnisse darauf hin, dass das regelmäßige Blutspenden eine blutdruckmindernde Wirkung bei Menschen mit Bluthochdruck hat.

Gibt es Risiken und Nebenwirkungen?

Eine Blut- oder Plasmaspende wird meist gut verkraftet, denn vor einer Blutabnahme werden alle Spenderinnen und Spender gesundheitlich gecheckt. Dennoch können Nebenwirkungen auftreten – beispielsweise Kreislaufprobleme (vor allem, wenn vorher zu wenig getrunken wurde), Übelkeit, Schmerzen und Bluterguss an der Einstichstelle sowie leichtes Kribbeln der Finger, der Zehen, der Zunge oder im Mund.

Mythen rund um die Blut- und Plasmaspende

Vor einer Blut- oder Plasmaspende darf man nichts essen oder trinken

Ganz im Gegenteil. Verwechselt wird die Blutspende häufig mit der Blutabnahme, wo die Blutwerte im zumeist nüchternen Zustand gemessen werden müssen. Beim Blutspenden ist ausreichendes Trinken und Essen besonders wichtig, da dem Körper 465 Milliliter Blut entnommen werden.

Mit einem Piercing oder Tattoo ist man lebenslang von der Blut- oder Plasmaspende ausgeschlossen.

Falsch. Wer sich ein Piercing oder ein Tattoo stechen lässt, kann nach vier Monaten wieder Blut spenden.