So erreichen Sie uns

Tel.: (0211) 37 53 42
Fax: (0211) 37 17 55
E-Mail: Praxisbruessow@gmx.de



Parkhäuser befinden sich in der Nähe der Praxis.

Sie können uns aber auch mit den folgenden Buslinien erreichen:

701: Haltestelle "Corneliusstr."
711 / 707 / 708: Haltestelle "Morsestr."

Sie erreichen uns auch über folgende Haltestellen:
Talstr., Kirchplatz, Herzogstr., Luisenstr.



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:

Öffnungszeiten
Mo - Di: 08:00 - 12:00 Uhr
16:00 - 18:00 Uhr
Mi: 08:00 - 12:00 Uhr
Do: 08:00 - 12:00 Uhr
16:00 - 18:00 Uhr
Fr: 08:00 - 12:00 Uhr


Gesundheitsnews



Gewichtszunahme: Achtung – das Herz kann schuld sein
Gewichtszunahme: Achtung – das Herz kann schuld sein


Wassereinlagerungen können auf verminderte Herzfunktion hindeuten: Gewichtskontrolle durch tägliches Wiegen wichtig / Kostenfreie Checkliste

(Frankfurt a. M., 1. September 2017) Wer an Körpergewicht zunimmt, muss sich nicht unbedingt zu kalorienreich ernährt oder zu wenig bewegt haben. Auch ein geschwächtes Herz kann die Ursache für eine Gewichtszunahme sein. Zu einer Schwächung des Herzmuskels kommt es z. B., wenn der Muskel nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird, weil die Herzkranzgefäße (die „Benzinleitungen zu unserem Motor Herz“) teilweise eingeengt oder sogar verstopft sind (Herzinfarkt). Und auch, wenn das Herz über viele Jahre das Blut gegen einen hohen Blutdruck oder durch eine eingeengte Herzklappe pumpen muss: eine jahrelange Schwerstarbeit, die zur Schwächung der Herzleistung führt. Das Blut wird nur unzureichend weitergepumpt, staut sich daher vor dem Herzen und sackt in die Beine. Der Druck in den Blutgefäßen steigt an, wodurch der flüssige Anteil des Blutes durch die Gefäßwand aus dem Gefäß gedrückt wird.* Diese Wassereinlagerungen außerhalb der Gefäße bezeichnen Mediziner als Ödem.
„Es beginnt in den Füßen und wird im Anfangsstadium vom Patienten kaum bemerkt. Vielleicht passt der Schuh nicht mehr so richtig. Im weiteren Verlauf kommt es dann auch in den Unter- und Oberschenkeln zur Wassereinlagerung, die zu einer erheblichen Gewichtszunahme führt und das Wohlbefinden des Patienten einschränkt“, erläutert der Herzspezialist Prof. Dr. med. Dietrich Andresen vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung. „Viele Herzkrankheiten beginnen mit Ödemen und lassen sich daher durch regelmäßiges Wiegen frühzeitig erkennen – vorausgesetzt, das Wiegen wird korrekt durchgeführt.“ Prof. Andresen rät daher zur Checkliste „Korrektes Wiegen“, die der kostenfreie Herzstiftungs-Newsletter, anzufordern unter www.herzstiftung.de, zum Download (PDF) anbietet.

Warum ist gerade tägliches Wiegen wichtig? Die Checkliste weist auf wichtige Punkte zur Fehlervermeidung beim Wiegen hin, was den Schutz vor einer Verschlechterung der Herzerkrankung wie z. B. Herzschwäche verbessert. So sollten sich Patienten mit einer bekannten Herzschwäche (Herzinsuffizienz), aber auch Patienten mit anderen Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Herzkranzgefäßerkrankung, Bluthochdruck oder Herzklappenerkrankungen täglich wiegen. „Damit lassen sich Wassereinlagerungen, die auf eine neu aufgetretene Schwächung des Herzmuskels hindeuten, erkennen und in der Sprechstunde beim Arzt weiter abklären“, bestätigt Prof. Andresen, der Kardiologe am Ev. Hubertus-Krankenhaus in Berlin ist. Auch wichtig: Um möglichst vergleichbare Werte zu erhalten, sollte man sich zum gleichen Tageszeitpunkt wiegen. Sinnvoll ist z. B. das Wiegen direkt nach der Morgentoilette, ehe man etwas gegessen oder getrunken hat und noch nicht angezogen ist. Viele weitere wichtige Fragen, z. B. ab welcher Gewichtszunahme man hellhörig werden muss und welche Untersuchungen einen erwarten, um bei Wassereinlagerungen die Pumpleistung des Herzens zu beurteilen, erläutert mit weiteren Hinweisen leicht verständlich der Expertenbeitrag aus der Herzstiftungs-Sprechstunde unter www.herzstiftung.de/gewichtszunahme.html

* Blut besteht zur einen Hälfte aus Wasser (Blutplasma) und zur anderen Hälfte aus den roten und weißen Blutkörperchen sowie den Blutplättchen.

Tipps und wichtige Infos zum korrekten Wiegen und zur Gewichtszunahme im Kontext von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bieten der aktuelle Herzstiftungs-Newsletter, erhältlich unter www.herzstiftung.de, und der Beitrag aus der Herzstiftungs-Sprechstunde www.herzstiftung.de/gewichtszunahme.html
Die Checkliste „korrektes Wiegen“ steht auch zum kostenfreien Download (PDF) bereit unter www.herzstiftung.de/pdf/checklisten/checkliste-wiegen.pdf


Sport auch mit Darmkrebs
Sport auch mit Darmkrebs


Aktivität steigert Überlebenschancen

Sport treiben fällt vielen Krebs-Patienten schwer. Doch die Anstrengung lohnt sich – bei Darmkrebs lässt regelmäßige Bewegung die Überlebenschancen deutlich ansteigen.

Sport ist gesund und schützt vor vielen Erkrankungen – darunter auch Darmkrebs. Doch sportliche Aktivität wirkt nicht nur vorbeugend: Selbst Patienten, die bereits an Darmkrebs erkrankt sind, haben eine um 40 Prozent gesteigerte Überlebenschance, wenn sie sich regelmäßig körperlich betätigen, berichtet der Berufsverband Deutscher Internisten. Dazu leiden sie weniger unter Erschöpfungssymptomen, fühlen sich leistungsfähiger und kommen psychisch besser mit ihrer Erkrankung zurecht.

Selbst intensiver Sport mit Darmkrebs möglich

Die Stiftung LebensBlicke zur Früherkennung von Darmkrebs empfiehlt Krebspatienten pro Woche 150 Minuten moderates und 75 Minuten intensives Ausdauertraining. Selbst Krafttraining sei möglich. Dabei muss die Belastung aber individuell dem Alter und Gesundheitszustand des Betroffenen angepasst werden.

Schwächt Sport Entzündungsreaktionen bei Darmkrebs ab?

Warum körperliche Aktivität sich positiv auf Entstehung und Verlauf von Darmkrebs auswirkt, ist nicht endgültig geklärt. Mediziner vermuten, dass Bewegung Entzündungsreaktionen im Körper abschwächt und die Neubildung von Blutgefäßen anregt. „Hier gibt es sicherlich noch Klärungsbedarf“, merkt Dr. Dagmar Mainz, Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, an. „Aber schon jetzt kann kein Zweifel bestehen, dass die organisatorische und finanzielle Unterstützung von sportlichen Aktivitäten bei Darmkrebspatienten eine erfolgversprechende Maßnahme darstellt."

Quelle: Internisten im Netz


Augenärztliche Notfälle
Augenärztliche Notfälle


Wann man sofort zum Augenarzt gehen sollte

Düsseldorf (ots) - Viele Augenkrankheiten entwickeln sich schleichend und werden von den Patienten nicht sofort wahrgenommen - obwohl bei einer augenärztlichen Untersuchung bereits krankhafte Veränderungen erkennbar sind und eine Behandlung angeraten ist. Doch manchmal ist Eile geboten und man sollte sofort den Augenarzt aufsuchen.

Zur Woche des Sehens 2017 vom 8. bis 15. Oktober klären Augenärzte bundesweit darüber auf, was jeder dafür tun kann, seine Augen gesund zu erhalten und den klaren Durchblick bis ins hohe Alter zu erhalten. Mitunter ist es sogar nötig, unverzüglich augenärztliche Hilfe zu suchen. Prof. Dr. Hans Hoerauf, wissenschaftliches Vorstandsmitglied im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, gibt Hinweise, welche Alarmzeichen man keinesfalls ignorieren sollte.

Gehen Sie bei diesen Symptomen sofort zum Augenarzt

  1. Plötzlicher Verlust des Sehvermögens oder auch eine plötzliche Sehverschlechterung: Eine mögliche Ursache ist der Verschluss eines Blutgefäßes im Auge. Wenn überhaupt eine Behandlung möglich ist, sollte sie so früh wie möglich einsetzen. Ist ein Arterienverschluss die Ursache, kann dies ein Warnsignal sein, dass es in der nächsten Zeit zu einem Arterienverschluss im Gehirn, einem Schlaganfall kommen kann - auch deshalb ist eine gründliche Untersuchung unbedingt notwendig.
  2. Starke Augenschmerzen: Starke Schmerzen im Auge können auf einen akuten Glaukomanfall hinweisen. Er muss schnellstmöglich behandelt werden, um eine Erblindung des Auges zu verhindern.
  3. Wahrnehmen von farbigen Ringen um Lichtquellen: Auch dies kann ein Symptom für einen Glaukomanfall sein, bei dem plötzlich der Druck im Augeninneren enorm ansteigt.
  4. Wahrnehmen von Lichtblitzen: Dies kann ein Warnsignal für den Beginn einer Netzhautablösung sein und eine Laserbehandlung oder eventuell sogar einen chirurgischen Eingriff erfordern.
  5. Wahrnehmen von "Rußregen": Schwarze Flocken rieseln von oben nach unten durch das Gesichtsfeld - das kann darauf hindeuten, dass es zu einer Blutung im Augeninneren gekommen ist, die dringend abgeklärt werden muss.
  6. Plötzlich auftretendes Doppeltsehen: Doppelbilder können ganz verschiedene Ursachen haben, unter anderem können Entzündungen in der Augenhöhle, ein Schlaganfall oder Tumore dahinter stecken - das muss so schnell wie möglich geklärt werden.
  7. Starke Rötung des Auges, die nicht rasch von selbst zurückgeht: Ein rotes Auge kann viele verschiedene Ursachen haben, darunter auch ernste Entzündungen, die das Sehvermögen bedrohen.

Auch nach Unfällen, die "ins Auge gehen" sofort zum Augenarzt

Auch wenn das Auge verletzt wurde, gilt es unverzüglich zu handeln und nicht abzuwarten:

  • Fremdkörper im Auge
  • Verätzungen und Verbrennungen
  • Verletzungen durch einen Schnitt, Stoß oder Schlag

Selbst wenn es zunächst scheint, als wäre die Verletzung oberflächlich und "nicht so schlimm", lässt sich das Ausmaß der Verletzung erst bei einer fachkundigen Untersuchung in der Augenarztpraxis feststellen.

Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2017

"Das Ziel im Blick!" ist das Thema der diesjährigen Woche des Sehens, die vom 8. bis 15. Oktober bereits zum 16. Mal stattfindet und erneut unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause steht. Organisatoren und Veranstalter machen im Verlauf der Woche auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und weltweit aufmerksam. Getragen wird die Kampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch, der Carl Zeiss Meditec AG, der Carl Zeiss Vision International GmbH und der VANDA Pharmaceuticals Germany GmbH.