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Gesundheitsnews



Auch freiverkäufliche Medikamente können abhängig machen
Auch freiverkäufliche Medikamente können abhängig machen


Die missbräuchliche Einnahme von Medikamenten ist unterschiedlich motiviert. Am häufigsten besteht der Wunsch, negative psychische Symptome, wie Schmerzen, Schlafstörungen, Ängstlichkeit und depressive Verstimmung zu beseitigen.

In Deutschland ist die Schmerzmittelsucht stärker verbreitet als Abhängigkeit von Alkohol. Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland 1,9 Millionen Menschen medikamentenabhängig sind. Ein großer Teil der Betroffenen ist sich seiner Abhängigkeit selbst nicht bewusst. „Vielen Menschen, die Erschöpfungs- und Stresssymptome oder auch ein Stimmungstief an sich erleben, ist an einer schnellen Wiedererlangung ihrer vollen Leistungsfähigkeit gelegen“, berichtet Dr. Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP) mit Sitz in Krefeld. „Bei dem Versuch, Beschwerden wie Schmerzen oder Schlafstörungen zu überwinden kann sich in manchen Fällen schleichend eine Medikamentenabhängigkeit entwickeln, wenn Arzneimittel längerfristig eingenommen werden. Dabei bergen gerade auch rezeptfreie Medikamente die Gefahr von Missbrauch und Abhängigkeit.“ Insbesondere bei freiverkäuflichen Schmerzmitteln besteht ein Abhängigkeitsrisiko, wenn Präparate häufig eingenommen werden, um trotz anhaltender und einschränkender Schmerzen leistungsfähig zu bleiben. Grundsätzlich wird geraten, freiverkäufliche Schmerzmittel nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht mehr als zehnmal im Monat zu verwenden.
Auch rezeptfreie Schlafmittel müssen äußerst kritisch betrachtet werden, da sie ebenfalls ein hohes Risiko für eine Abhängigkeit bergen. Insbesondere freiverkäuflich Sedativa mit den Wirkstoffen Diphenhydramin oder Doxylamin sollten nur nach ärztlicher Rücksprache und nur kurzfristig eingesetzt werden, da sie neben einem psychischen Abhängigkeitsrisiko auch Nebenwirkungen und nachteilige Effekte auf die Schlafqualität haben können. Bei andauernden Beschwerden ist immer ärztlicher Rat notwendig, auch weil psychische Störungen und Erkrankungen hinter körperlichen Beschwerden, wie Kopf- und/oder Rückenschmerzen sowie Schlaflosigkeit stecken können.
Anzeichen für Tablettenmissbrauch erkennen

Es gibt einige Warnsignale, die im Hinblick auf missbräuchlichen Umgang mit Medikamenten bemerkt werden können. „Problematisch ist beispielsweise eine vorbeugende Tabletteneinnahme, die nicht mit dem Arzt abgesprochen ist. Auch das Horten von Medikamenten und das Gefühl von Unbehagen, wenn die Arzneimittel nicht zur Verfügung stehen, sind Anzeichen für eine problematische Entwicklung“, warnt die Psychiaterin aus Andernach. „Wer solche Symptome an sich bemerkt, sollte sich mit dem Hausarzt besprechen. Die Medikamente sollten dann nicht ohne ärztliche Begleitung abgesetzt werden.“ Auch Beratungsstellen können die erste Anlaufstelle bei Medikamentenmissbrauch oder -abhängigkeit sein und Hilfestellung für die weiteren Schritte geben. Von Arzneimittelmissbrauch spricht man, wenn Medikamente nicht zur Behandlung von Beschwerden eingesetzt werden, sondern das eigene Wohlbefinden positiv beeinflussen sollen.

Die missbräuchliche Einnahme von Medikamenten ist unterschiedlich motiviert. Am häufigsten besteht der Wunsch, negative psychische Symptome, wie Schmerzen, Schlafstörungen, Ängstlichkeit und depressive Verstimmung zu beseitigen. Im Hintergrund bestehen dabei nicht selten psychische Störungen oder Erkrankungen, die nicht diagnostiziert sind und unbehandelt bleiben. Medikamente werden daneben auch zur Leistungssteigerung eingesetzt.

Menschen mit gesundheitsschädlichem Medikamentengebrauch oder einer Abhängigkeit finden sich in allen Altersklassen und sozialen Schichten. Überdurchschnittlich häufig betroffen sind Frauen ab dem 40. Lebensjahr.

21.11.2019 DGA | Quelle: www.psychiater-im-netz.org


Durchschnittlicher GKV-Zusatzbeitragssatz steigt im nächsten Jahr moderat
Durchschnittlicher GKV-Zusatzbeitragssatz steigt im nächsten Jahr moderat


Durchschnittlicher GKV-Zusatzbeitragssatz steigt im nächsten Jahr moderat

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird für das Jahr 2020 um 0,2 Prozent auf 1,1 Prozent angehoben. Das hat heute das Bundesministerium für Gesundheit mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger bekanntgeben.

Gewollte Verbesserungen in der Versorgung, medizinischer Fortschritt und eine höhere Nachfrage nach medizinischer Versorgung in einer älter werdenden Gesellschaft führen dazu, dass die Ausgaben stärker steigen als die Einnahmen. Vor dem Hintergrund einer sich abschwächenden Konjunkturlage ist es daher angezeigt, den durchschnittlichen Beitragssatz anzuheben, um die zu erwartenden Ausgaben zu finanzieren.

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz ist eine statistische Orientierungsgröße für die Haushaltsplanungen und individuellen Beitragssatzentscheidungen der Krankenkassen, die in den nächsten Wochen anstehen und von den zuständigen Aufsichtsbehörden zu genehmigen sind.

Wie hoch der individuelle Zusatzbeitragssatz einer Krankenkasse für ihre Mitglieder tatsächlich ausfällt, legt die jeweilige Krankenkasse selbst fest.

Trotz Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags sind Senkungen bei Kassen mit zu hohen Finanzreserven ab nächstem Jahr möglich. Die Finanzreserven der Kassen sind in den letzten Jahren auf über 20 Milliarden Euro gestiegen. Mehr als die Hälfte der Krankenkassen verfügt derzeit über mehr als eine Monatsausgabe Betriebsmittel und Rücklagen. Solange sie diese Quote überschreiten, dürfen sie ihre Zusatzbeiträge nicht anheben. Einige Kassen, deren Finanzreserven deutlich über eine Grenze von einer Monatsausgabe hinausgehen, müssen diese ab 2020 innerhalb der kommenden drei Jahre schrittweise abzubauen.

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz wird nach Auswertung der Prognosen des Schätzerkreises zur Einnahmen- und Ausgabenentwicklung der GKV errechnet. Dieser ergibt sich aus der Differenz der vom Schätzerkreis einvernehmlich prognostizierten Einnahmen des Gesundheitsfonds von 240,2 Milliarden Euro und der mehrheitlich vom Bundesversicherungsamt und Bundesministerium für Gesundheit erwarteten Ausgaben der GKV im kommenden Jahr von rund 256,8 Milliarden Euro.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.bundesgesundheitsministerium.de

www.bundesversicherungsamt.de/risikostrukturausgleich/schaetzerkreis.html

19.11.2019 DGA | Quelle: Bundesministerium für Gesundheit


Weltdiabetestag am 14. November – Erster Bericht zur Nationalen Diabetesüberwachung
Weltdiabetestag am 14. November – Erster Bericht zur Nationalen Diabetesüberwachung


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Prävention und Versorgung bei Diabetes weiter verbessern“

Das Risiko, an Diabetes zu erkranken, ist höher als viele denken. Fast 80 % der Befragten, die laut eines Testergebnisses ein erhöhtes Risiko für eine Typ-2-Diabeteserkrankung aufweisen, schätzen ihr Erkrankungsrisiko selbst als gering ein. Das ergab ein bundesweiter Befragungssurvey des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Die Gefahr, an Diabetes zu erkranken, wird viel zu häufig unterschätzt. Das kann schwerwiegende Folgen haben. Deshalb ist es wichtig, dass Diabetes früh erkannt und rechtzeitig behandelt wird. Der Diabetesbericht liefert wichtige Daten, um Prävention und Versorgung noch besser steuern zu können.“

Das RKI hat heute – anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November – den ersten Bericht der Nationalen Diabetes-Surveillance („Diabetesüberwachung“) vorgelegt. Ein Rückgang von Risikofaktoren des Typ-2-Diabetes wie Rauchen und Bewegungsmangel sowie weniger Folgeerkrankungen wie Erblindungen und Amputationen, hingegen ein Anstieg beim Schwangerschaftsdiabetes – dies sind Beispiele für aktuelle Entwicklungen beim Thema Diabetes.

Der Diabetesbericht stellt Ergebnisse für vier Handlungsfelder vor: Risiken reduzieren, Früherkennung und Behandlung verbessern, Komplikationen reduzieren sowie Krankheitslast und Krankheitskosten senken. Den Aufbau der Nationalen Diabetes-Surveillance fördert das Bundesministerium für Gesundheit seit Ende 2015. Die Surveillance führt wesentliche Informationen zum Diabetesgeschehen aus verfügbaren Datenquellen zusammen und bereitet sie zeitnah und handlungsorientiert auf. Damit werden verlässliche Informationen und Entscheidungsgrundlagen für Öffentlichkeit, Politik, Versorgung und Forschung geschaffen.

Diabetes mellitus erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenversagen, Erblindung und Fußamputationen. Hierüber geht gesunde Lebenszeit und Lebensqualität verloren, insbesondere wenn die Krankheit lange unerkannt bleibt oder unzureichend behandelt wird.

Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts: „Diabetes gehört in Deutschland und in vielen anderen Ländern zu den wichtigsten nichtübertragbaren Krankheiten und damit zu den großen Public-Health-Herausforderungen. Hier müssen wir gemeinschaftlich handeln.“

In Deutschland haben nach Daten des Robert Koch-Instituts 9,2 % der 18- bis 79-jährigen Bevölkerung einen Diabetes, darunter sind 2,0 % mit einem unerkannten Diabetes.

Die weitaus häufigste Form von Diabetes ist der Typ-2-Diabetes. Wichtige Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes sind genetische Faktoren, ein höheres Lebensalter und beeinflussbare Faktoren. Hierzu zählen Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, starkes Übergewicht und Rauchen – alles Faktoren, die auch für andere wichtige nichtübertragbare Krankheiten Bedeutung haben und von der Lebenswelt mitbeeinflusst werden.

Um das eigene Krankheitsrisiko besser einzuschätzen und Diabetes besser vorzubeugen, bietet die BZgA gemeinsam mit Kooperationspartnern auf der Internetseite http://www.diabinfo.de einen „Diabetes-Risiko-Test“ an.

Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: „Erhöhte Blutzuckerwerte schädigen langfristig Blutgefäße, Nerven und zahlreiche Organe. Ein wichtiger Schritt zur Vorbeugung ist es, sich über das eigene Krankheitsrisiko bewusst zu werden und den Online-Test durchzuführen. Dabei werden Fragen nach Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, Familienanamnese und Taillenumfang gestellt.“

Der Diabetes-Online-Test zur Abschätzung des Risikos, innerhalb der nächsten fünf Jahre an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken, wurde vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) entwickelt.

Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht heute den ersten Bericht zur Nationalen Diabetes-Surveillance (http://www.rki.de/diabetes-bericht), die neue Internetseite http://diabsurv.rki.de wird am Weltdiabetestag freigeschaltet‎.

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts